Dreisprachiges Folk-Erlebnis
Folkprojekt Greiz debütiert im Café Lebensart mit dem Programm “Diamonds and rust”

Gerd Mallon, Antje-Gesine Marsch und Ronny Kerl (von links) sorgten mit ihrem Programm „Diamonds and rust” am Donnerstag im Cafe Lebensart für einen entspannten Konzertabend. Sie interpretierten Songs verschiedener Liedermacher und instrumentelle Folk-Klassiker.
Foto: Marcel Hilbert
Von Marcel Hilbert Greiz.
Ein solcher Abend, wie der am Donnerstag im Café Lebensart unter dem Titel “Diamonds and rust”, kommt dabei heraus, wenn sich drei Musikbegeisterte und begeisterte Musiker suchen und finden. Sängerin Antje-Gesine Marsch, Gitarrist Ronny Kerl und Geiger Gerd Mallon, erstmals in dieser Formation und an diesem Ort, nahmen die rund 30 Gäste mit auf eine Reise in die Welt der Folk-Musik. Mit zwei Blöcken und mehreren Zugaben verwandelten sie das Café in eine Musik-Bar.
Zweigeteilt präsentierte sich auch das Repertoire des Trios. Songs amerikanischer Liedermacher wie Joan Baez, Neil Young oder Joni Mitchell, aber auch italienische und deutsche Lieder wurden zum Großteil von Marsch und Kerl interpretiert.
Die tolle Stimme der Sängerin und das grandiose Gitarrenspiel des Greizer Musiklehrers verschmolzen zu einem harmonischen Ganzen und gaben die tollen Originallieder würdig wieder. “Gerade die wundervolle Musik von Joan Baez hat mich schon mein ganzes Leben begleitet “, erklärt Antje- Gesine Marsch die Titel-Auswahl. Auf der anderen Seite standen Instrumental-Stücke amerikanischer Folklore- Genres wie Bluegrass, Rag und Blues, gespielt von Gitarre und Violine. Hier konnte der Greizer Geigenbauer Gerd Mallon mit einer hervorragenden Leistung an der Violine und viel Spielfreude überzeugen.
Höhepunkte stellten jedoch immer die Songs dar, an denen das Trio komplett mitwirkte. Bewusst rar gestreut konnten diese Momente ihre Wirkung noch besser entfalten. Das würdigte auch das Publikum, bedachte es das “Folkprojekt Greiz” doch mit minutenlangem Beifall.
Quelle: OTZ





